Extra Momente 3|2012
Schätze und Schatzsucher im Südwesten

Mehr zu dem kulturpolitisch brisanten Thema heutiger Schatzsuchen erfahren Sie in kompakter Form in der Rede, die Frank Brunecker 2008 zur Eröffnung der Ausstellung „Raubgräber – Schatzgräber“ im Museum Biberach hielt. Wir danken dem Museum Biberach für die Bereitstellung des Textes. 


Schatz des Alltäglichen

Im Artikel werden Strauben und Mutscheln als spezielle Gebäckarten erwähnt. Ein Rezept für Reutlinger Mutscheln und weitere original schwäbische Gerichte finden Sie in der Rezeptsammlung der Landeszentrale für politische Bildung. Wie man Strauben (auch als Striiwili, Sträuble, Striebli, Strieble, Strübli bekannt) herstellt und was man dazu braucht, können Sie leicht im Internet entdecken. 


Medaille der Markgrafen Ernst und Bernhard III., Vorderseite
Medaille der Markgrafen Ernst und Bernhard III., Vorderseite (Foto: Badisches Landesmuseum Karlsruhe)
Medaille der Markgrafen Ernst und Bernhard III., Rückseite
Medaille der Markgrafen Ernst und Bernhard III., Rückseite (Foto: Badisches Landesmuseum Karlsruhe)

Vier Geschichten – 900 Jahre Baden: Trügerische Eintracht

Die gemeinsame Medaille der Markgrafen Ernst und Bernhard III. trägt auf der Vorderseite um die Porträts herum die Inschrift „BERNARD(us) ET ERNEST(us) FRAT(res) GERMA(ni) MARCHION(es) BADEN(ses)“ [Bernhard und Ernst, leibliche Brüder, Markgrafen von Baden], auf der Rückseite heißt es „GERMAN(orum) FRATRU(m) CONCORDIAE SACR(ae) AN(no) MDXXXIII“ [Auf die heilige Eintracht der leiblichen Brüder im Jahr 1533]. Der Entwurf zu der Medaille aus gegossenem Silber (Ø 3,7 cm) stammt von dem Straßburger Medailleur Friedrich Hagenauer (um 1500 – 1546), einem der bedeutendsten Medaillen-Künstler seiner Zeit. Doch mit der brüderlichen Eintracht, die auf der Medaille beschworen wurde, war es nicht weit her: Die gemeinsame Regierung der Markgrafschaft scheiterte, 1535 wurde Baden in zwei Teile geteilt. (Bilder: Badisches Landesmuseum Karlsruhe.)


Museumsland: Römische Großbronzen

Das Projekt der Römischen Großbronzen am UNESCO-Welterbe Limes hat eine eigene Internetseite, auf der Zwischenergebnisse der Forschung vorgestellt werden. Der Einblick in die entstehende Datenbank vermittelt den großen Umfang des Projekts zu den unbekannten Ehrenstatuen. 

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