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STUTTGART. Städte und Landkreise begrüßen die Mobilitätsgarantie von Grün-Schwarz, fordern aber das Land auf, sich an den Kosten zu beteiligen. Das sieht das Verkehrsministerium anders: Den Ausbau könnten die Kommunen finanzieren, indem sie eine entsprechende Abgabe erheben.
Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Mobilitätsgarantie sieht vor, den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) schrittweise so auszubauen, dass alle geschlossenen Ortschaften in Baden-Württemberg von fünf Uhr früh bis Mitternacht erreichbar sind.
Städtetagspräsident Peter Kurz (SPD) der Ansicht, dass der Ausbau grundsätzlich aus Steuermitteln finanziert werden muss, nicht jedoch durch Einnahmen aus der im Mai beschlossenen kommunalen Nahverkehrsabgabe, auch Mobilitätspass genannt.
Der Sprecher von Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) verweist darauf, dass die Kommunen es selbst in der Hand hätten, den ÖPNV auszubauen – durch die Einführung einer kommunalen Nahverkehrsabgabe.
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Studierende der Hochschulen für öffentliche Verwaltung Kehl und Ludwigsburg berichten über ihr Praktikum im Rahmen des Praxisjahrs im Vertiefungsschwerpunkt Kommunalpolitik/ Führung im öffentlichen Sektor beim Staatsanzeiger.
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