Stuttgart. Das Kultusministerium plant Änderungen im Fach Informatik an weiterführenden Schulen. Der Unterricht solle künftig in die fächerübergreifende Medienbildung einfließen, teilte das Ministerium in dieser Woche mit. Auf einem Basiskurs Medienbildung in Klasse fünf sollten alle weiteren Klassen aufbauen können.
Der Landeselternbeirat hat kein Verständnis für die Pläne. Auch die Fachlehrer wehren sich gegen das „Verschwinden der Informatik“ in der Unter- und Mittelstufe. Nach Darstellung des Kultusministeriums hingegen bedeuten die geplanten Änderungen im neuen Bildungsplan keine Streichung der IT-Grundbildung. Vielmehr werde der Themenbereich erstmals durchgängig verankert.
Der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl spricht von einem „Holzweg“. Der FDP-Abgeordnete Timm Kern hat den Kultusminister aufgefordert, „der Informatik deulich mehr Gewicht im Bildungsplan zu geben und schrittweise ein eigenes Schulfach Informatik aufzubauen.“
Studierende der Hochschulen für öffentliche Verwaltung Kehl und Ludwigsburg berichten über ihr Praktikum im Rahmen des Praxisjahrs im Vertiefungsschwerpunkt Kommunalpolitik/ Führung im öffentlichen Sektor beim Staatsanzeiger.
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