Land prüft Finanzhilfen für Schlecker

08.03.2012 
Redaktion
 

Stuttgart. Nach Ansicht von Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid (SPD) sind insbesondere Frauen mit geringen Einkommen von der Pleite und den Sanierungsplänen der Drogerimarktkette Schlecker betroffen. Die Situation sei beispiellos: „Es muss deshalb das Ziel aller Beteiligten sein, möglichst viele Filialen und Arbeitsplätze zu erhalten“, erklärte Schmid in Stuttgart.  

Für die grün-rote Landesregierung sei es deshalb selbstverständlich, „eine Lösung in diesem Sinne zu begleiten“, so Schmid. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) erklärte, sein Kabinett habe noch keine konkreten Finanzhilfen für Schlecker diskutiert. „Der Ball liegt beim Bund und nicht bei uns“, erklärte Kretschmann. Schmid hat außerdem eine länderübergreifende Hilfe für die insolvente Drogeriemarktkette ins Gespräch gebracht.  

Laut Medienberichten stehen die meisten anderen Bundesländer dem jedoch reserviert gegenüber. Lediglich das Saarland, Thüringen und Hamburg ließen die Bereitschaft erkennen, sich an der Rettung zu beteiligen.


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