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Hermann will Lösung bei unterschiedlichen Bahnsteighöhen

08.11.2017 
Von: Wolf Günthner
 
Redaktion
 

Stuttgart. In der Verkehrsminister-Konferenz am 9. und 10. November will Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) die unterschiedlichen Bahnsteighöhen thematisieren. Er kämpfe dafür, dass der Bund und die Bahn Abstand nehmen von der generellen Festlegung der Bahnsteighöhe auf 76 Zentimeter, sagte er am Mittwoch in der Regierungsbefragung des Landtags.

Nordrhein-Westfalen sei als einziges Bundesland für diese Höhe, die anderen plädieren, wie Baden-Württemberg für 55 Zentimeter Bahnsteighöhe. „Wir brauchen möglichst schnelle Barrierefreiheit“, sagte Hermann. Deshalb will er „Strecken- und Haltestellenscharf“ mit der Bahn sprechen. Diese hatte im Januar plötzlich die Standardhöhe der Bahnsteige auf 76 Zentimeter festgelegt. Die meisten Bahnsteige im Nahverkehr sind jedoch nur 55 Zentimeter hoch. Mischbahnhöfe seien die Folge.

Sollte die Bahn bei ihrem Beschluss bleiben, geht Hermann davon aus, dass sie auch die Kosten für Umrüstung übernehme. In allen Fraktionen herrschte Unverständnis über die Entscheidung der Bahn, nachdem nicht einmal ICE-Züge 76 Zentimeter Höhe brauchen. Hermann fasste die Kritik zusammen: „Es macht keinen Sinn, Bahnsteige als Hybrid auszubauen, die aufgrund des Bahnverkehrs dort gar keinen Hybrid brauchen.“ 


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